Kinder-Fatbike: welche Größe passt zu deinem Kind?
Bei einem Kinder-Fatbike entscheidet die Körpergröße, nicht das Alter. Kinder wachsen unterschiedlich schnell, also miss lieber kurz nach, statt zu schätzen. Auf dieser Seite stehen Mini Fatbikes von V20 und OUXI, alle mit 16 Zoll Rädern, breiten Reifen und einem Motor mit 250 W. Die Reifen geben viel Grip und dämpfen kleine Unebenheiten. Bei den übrigen Daten gibt es Unterschiede, die im Alltag zählen.
Welche Körpergröße passt zu welchem Modell?
Laut Produktdaten passen das V20 Pro Mini und das OUXI C80 Mini zu 120 bis 145 cm. Das OUXI V8 Ultra Mini beginnt ebenfalls bei 120 cm, reicht laut Produktdaten aber bis 170 cm. Ist dein Kind schon nah an den 145 cm, hat es darauf also mehr Luft nach oben. Ist es dagegen knapp über 120 cm, nimm das Rad nicht auf Zuwachs zu groß. Ein Rad, bei dem die Füße kaum den Boden erreichen, fährt sich unangenehm und nimmt Sicherheit beim Anhalten. Lenker und Sattel lassen sich verstellen, das hilft, wenn dein Kind wächst.
Kinder-Fatbike oder normales Kinderrad?
Das ist eine berechtigte Frage. Alle Modelle hier wiegen 30 kg. Das ist deutlich mehr als ein normales Kinderrad, und das merkt man beim Rangieren, beim Aufheben nach dem Umkippen und auf jeder Treppe. Überleg also, ob dein Kind das Rad selbst schieben und halten kann. Falls nicht, ist ein leichteres Rad ohne Motor die bessere Lösung. Der Vorteil des Mini Fatbikes liegt woanders: Die breiten Reifen fangen Stöße ab, und der Motor nimmt längeren Strecken die Mühe.
Die Technik im Vergleich
Das V20 Pro Mini hat einen tiefen Einstieg und einen Akku mit 468 Wh. Laut Produktdaten liegt die Reichweite bei 30 bis 40 km, die Unterstützung endet bei etwa 20 km/h, und die Zuladung beträgt 100 kg. Eine Federung nennen die Daten nicht. Das C80 Mini und das V8 Ultra Mini haben einen hohen Einstieg, eine Federgabel und 374 Wh, laut Produktdaten reicht das für rund 40 km. Beide unterstützen bis 25 km/h. Für ein Kind, das noch unsicher ist, spricht einiges für den tiefen Einstieg und das niedrigere Tempo. Wer schon sicher fährt, freut sich eher über die Federgabel.
Bevor dein Kind losfährt
Keines der Modelle hat einen Gasgriff, der Motor hilft also nur beim Treten. Trotzdem zieht ein Rad mit Motor schneller an als ein normales Kinderrad. Übt deshalb erst auf einem ruhigen Platz, vor allem das Anfahren und Bremsen. Die hydraulischen Scheibenbremsen brauchen wenig Handkraft, packen dafür aber auch schnell zu. Ein Helm gehört für uns dazu. Welche Regeln für Kinder auf einem Rad mit Motor gelten, ist je nach Land verschieden. Prüfe das bitte vor dem Kauf.
Siehe auch: Mini Fatbikes | rosa Fatbikes | Familien-Fatbikes | Helme | Fatbikes